Heiko Maas hat soeben auf der Hilfskonferenz der Vereinten Nationen für Afghanistan angekündigt, insgesamt 600 Mio. Euro an Hilfsgeldern bereitzustellen. Bisher zahlte Deutschland jährlich alleine 430 Mio. Euro an Afghanistan. Seit 2002 hat das Land bereits vier Milliarden Euro an Hilfsgeldern von der EU erhalten und ist damit größter Empfänger von Entwicklungshilfe. Für die nächsten Jahre sind weitere 1,2 Milliarden eingeplant, zusätzlich zu mehreren Hundert Millionen Euro, die dem Land zur Bekämpfung des Coronavirus zur Verfügung gestellt wurden. Alleine seit 2016 wurden von der internationalen Gemeinschaft über 15 Milliarden Dollar zugesagt. Die Kosten für den internationalen Militäreinsatz sind dabei nicht enthalten, alleine für Deutschland stehen hier weitere 12 Mrd. Euro zu Buche.

Was haben all die Milliarden bewirkt, die die Afghanen von internationalen Geldgebern erhalten haben? Nichts. 2/3 der Bevölkerung haben nach wie vor keinen Zugang zum Stromnetz, internationale Firmen werden von der enormen Korruption abgeschreckt, dort zu investieren. Man muss davon ausgehen, dass ein Großteil der Hilfsgelder in dunklen Kanälen versackt ist. Jeder Euro, der nach Afghanistan geschickt wird, ist ein Euro zu viel und völlig verschwendet.

Quelle 1

Quelle 2